Deutsches Laubholz: ökologisch – innovativ

Produkte und Dienstleistungen für den globalen Markt
– wir haben die Rohstoffe und die Erfahrung

Trotz seiner dichten Besiedelung (ungefähr ein Viertel der Bevölkerung der USA auf einer Fläche kleiner als der Staat Montana) ist Deutschland zu über 30% mit Wald bedeckt. Deutschland war das erste Land, in dem man entschied,
immer nur so viel Holz zu ernten, wie man selber aufforsten konnte. Eine Praxis, die inzwischen schon über 300 Jahre funktioniert und auch in den USA erfolgreich angewendet wird.So bleibt die Rohstoffgrundlage für die deutsche Sägeindustrie für die nächsten Generationen gesichert.

Deutsches Holz mit sicherer und nachhaltiger Rohstoffgrundlage

Jährlich wächst in Deutschland Biomasse im Umfang von von 120 Mio. cbm neu heran, die bei vielen Holzarten bei weitem noch nicht in vollem Umfang genutzt wird. Eine lange Forsttradition und moderne Forstwissenschaft stellen sicher, dass der Wald nach ökologischen Grundsätzen und unter Beachtung der Biodiversität und Nachhaltigkeit bewirtschaftet wird.

Derzeit haben wir in unseren Wäldern Holzreserven von rund 3,4 Milliarden Kubikmeter Holz. Damit ist der Wald nicht nur eine sichere Rohstoffgrundlage, sondern zugleich mit dem verbauten Holz eine riesige CO2-Senke. Ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz!

Die Buche

Die Buche (botanisch Fagus) ist mit 16% Waldanteil der traditionelle Laubbaum in Deutschland und liefert eines der festesten und stabilsten Hölzer Europas. Etwa 12 Millionen m³ Buchenholz werden jedes Jahr geerntet. Die Buche liebt kühle, schattige Standorte und gedeiht auch gut in Mischwäldern. Ohne den Einfluss des Menschen wären ungefähr zwei Drittel Deutschlands von Buchenwald bedeckt. Sie ist auch der Hauptprofiteur vom aktuellen Waldumbauprogramm in Deutschland: In nur 15 Jahren ist die Fläche der Buchenwälder um 2% gestiegen.

Die Buche ist gekennzeichnet durch gerade vollholzige Stämme mit bis zu 15m astfreien Längen. Die Ernte erfolgt nach ca. 100-140 Jahren bei einem Stammdurchmesser von 30-50cm. Ältere Buchen erreichen aber durchaus Durchmesser von 1-1,5m und ein Alter von über 300 Jahren. Das Farbspektrum reicht von weiß bis rot.

Buchenholz hat eine feinporige Oberfäche, ist leicht zu bearbeiten oder zu verleimen und ist besonders als Massivholz für Möbel, Treppen und für Parkettfußböden gefragt. Es spliitert und bricht nicht bei der Verarbeitung und ist für seine Eigenschaften international häufig ausgezeichnet worden. Sehr beliebt ist das Holz außerdem als Furnier für Wand- und Deckenverkleidungen sowie als Sperrholz oder Formsperrholz.

Buchenholz ist hervorragend zu bearbeiten und auch durch Dämpfen oder Behandlung der Oberfläche mit Lasuren, Farben, etc. universell anzupassen und vielfältig einzusetzen. Buchenholz ist ein Alleskönner, eine universal einsetzbare Holzart mit ansprechender dekorativer Oberfläche.

Ein weiterer großer Einsatzbereich sind kleine Gebrauchsgegenstände für den täglichen Bedarf: Brettchen, Löffel, Schalen, Dübel oder in Form von Griffen für Besteck oder Bürsten oder auch für Holzspielzeug und alle möglichen Drechsel- und Schnitzwaren.

Ein Teil des Holzes wird auch als Industrieholz in der Holzwerkstoffindustrie eingesetzt. Für die Nutzung im Außenbereich ist es in der Naturform nicht geeignet, thermisch modifiziertes Buchenholz (Thermoholz), kann aber auch dort gut verwendet werden.

Im Sperrholzbereich kommen die Eigenschaften der Buche besonders gut zum tragen. Das Holz hat bei 1/10 des Gewichts von Stahl 1/3 von dessen Festigkeit. Formteile aus Buchensperrholz sind elastisch, schlagzäh und splitterfrei und überzeugen mit einer großen Druck-, Zug-, Biege- und Scherfestigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht, eigenen sich also für harte und widerstandsfähige Oberflächen. Besonders bei der Herstellung von Stühlen ist Buchenholz die in Deutschland am meisten verwendete Holzart.

Die Festigkeit ist auch der Hauptgrund für das große Potenzial von Brettschichtholz aus Buche, das neue architektonische Möglichkeiten eröffnet. Buchenholz kann in diesem Bereich durchaus mit Stahl und Beton konkurrieren. Leichtigkeit und Stabilität sichern auch den Einsatz von Buchenholz als Verpackungsmaterial für Kisten, Paletten oder Containerböden.

Im Handel wird zwischen gedämpften und normalem Buchenholz unterschieden. Durch Dämpfen intensiviert sich die natürliche Holzfarbe zu einem warmen, rötlichen Ton, dessen Nuancierung nach Kundenwünschen gesteuert werden kann.

Das Dämpfen verbessert auch die Bearbeitungseigenschaften des Holzes.

Mit besäumtem oder unbesäumtem Buchenschnittholz, ganz nach Wunsch nach NHLA Sortierung oder individuell nach Kundenwunsch sortiert, liefern die Laubholzsägewerke einen klar definierten Werkstoff mit hoher Qualität und vielfältigen Möglichkeiten für die Weiterverarbeitung.

Hier finden Sie Schnittholz aus Buche